Oppenheim braucht einen Neuanfang

Der Oppenheimer Marktplatz (Quelle: Pedelecs/Wikipedia)

Pressemitteilung der FWG Rhein-Selz

5. März 2018 – Ruft man sich die Berichterstattung der letzten zwölf Monate über die Politik in Oppenheim vor Augen, drängt sich unweigerlich das Bild des Brettspiels Monopoly auf. Wie an einem riesigen Spielbrett wurde Zug um Zug geschachert und ein Spiel nach dem anderen gemacht. Damit muss Schluss sein! Schluss mit dem Monopoly-Spiel. Es ist dringend Zeit für neue, bodenständige, ehrliche und transparente Politik!
Durch den Rücktritt des bisherigen Bürgermeisters bietet sich die Chance für einen umfangreichen und echten Neuanfang. Statt bloßem Stühlerücken am Spieltisch muss reiner Tisch gemacht werden. Die FWG möchte sich hier auch in Oppenheim wieder aktiv einbringen. Die FWG sucht deshalb Menschen und Mitbürger, die das genauso sehen. Leute, die mitreden und mitmachen wollen! Leute, die sich vor Ort engagieren wollen und ihre Ziele nicht auf den Stühlen in fernen Kreis- und Landtagen oder Parlamenten sehen, sondern hier, direkt vor ihrer Haustür! Die sich nicht überregional vorgegebenen Parteiprogrammen verpflichtet fühlen, sondern dem, was vor Ort geschieht.
Deshalb lädt die FWG am Mittwoch, dem 14. März, um 20 Uhr ins Weingut Dietz (www.weingut-dietz.com) ein. Wir wollen uns mit Bürgern über diesen Neustart austauschen. Wir freuen uns, dass Walter Jertz, der vom Aktionsbündnis als Bürgermeister vorgeschlagen wurde, bei diesem Termin dabei sein wird. Wir freuen uns auf offene und konstruktive Gespräche.
Derzeit auch im Aufbau ist die Internetseite der FWG in Oppenheim, zu finden unter www.fwg-oppenheim.de.

3 Gedanken zu „Oppenheim braucht einen Neuanfang

  1. Endlich ein Lichtstrahl am Ende des Tunnels. Packen wir es gemeinsam an, beseitigen wir das Trümmerfeld der Helden und formen wir unsere Gemeinschaft und liebenswerte Stadt wieder zu einem lebenswerten Mittelpunkt.

    1. Das Trümmerfeld, lieber Herr Scherning, ist zusätzlich vermint, wie die Abstimmung im Stadtrat über den Flächennutzungsplan am 07.03.2018 und der Beitrag von Frau Müller im Wochenrückblick (Blog des Herrn Ruhmöller) ahnen lassen.

  2. Dazu: „Leute, die mitreden und mitmachen wollen! Leute, die sich vor Ort engagieren wollen und ihre Ziele nicht auf den Stühlen in fernen Kreis- und Landtagen oder Parlamenten sehen, sondern hier, direkt vor ihrer Haustür! Die sich nicht überregional vorgegebenen Parteiprogrammen verpflichtet fühlen, sondern dem, was vor Ort geschieht.“ möchte ich anmerken,
    dass ein Neuanfang immer auch von gegenseitigem Respekt getragen sein muss,
    dass die Masse der Bürger, die sich irgendwie politisch engagieren, Basisarbeit vor Ort leisten und keineswegs von „fernen“ Kreis- und Landtagen oder Bundesparlamenten“ träumen und was heißt hier überhaupt fern: Ingelheim und Mainz sind mit dem ÖPNV erreichbar,
    dass die Bürger, die heute vor Ort an Programmen für ihre Kommune arbeiten, keineswegs die Aufgabe haben von oben vorgegebene Parteiprogramme umzusetzen,
    dass im Gegenteil Parteiprogramme aus der Vielfalt der Vorschläge Einzelner oder kleiner Arbeitsgruppen von der Basis auf dem Weg durch die Gremien nach oben zu übergeordneten Parteiprogrammen verdichtet werden, zumindest kenne ich das so bei den Freien Demokraten.

    Dabei sei mir aus meiner persönlichen Lebenserfahrung noch folgende Bemerkung gestattet: wir lesen jetzt viel von einer digitalen Zukunft, von Digitalisierung und denken zugleich an leistungsfähige Glasfasernetze, aber die nahezu unerschöpfliche, schnelle Bereitstellung von Daten ist nur die eine Seite der Medaille, viel bedeutender ist die Fähigkeit, das Wissen vieler Menschen in Projektgruppen zusammenzuführen und Problemlösungen zu erarbeiten: kommunikative Fahigkeiten, das Erfassen der Wünsche und Vorstellungen anderer (zuhören), die Spiegelung des eigenen Wissens an dem aller am Prozess Beteiligten, um schließlich zu neuen kreativen Lösungen zu gelangen, das wird Digitalisierung und Industrie 4.0 sein. Also wünsche ich mir Offenheit, Transparenz und Respekt im Umgang miteinander und dazu gehört auch, liebe FWG, dass man Bürger, die sich vor Ort innerhalb unserer Parteienlandschaft einbringen oder seit Jahren eingebracht haben, nicht gleich als willfährige Befehlsempfänger diskreditiert, um sich selbst als den gelungeren Entwurf herausstellen zu können.
    An meiner Bürotür prangte früher der Spruch: Wissen ist die einzige Ressource, die sich durch Teilen vermehrt (ein guter Spruch, aber nicht auf meinem Mist gewachsen), also lasst uns teilen, diskutieren, reden, gemeinsam Lösungen finden und dann gemeinsam feiern und gemeinsam leben, so erfüllt sich auch der Wunsch meines geschätzten Nachbarn K. Scherning. Ansonsten herzlich willkommen.

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